Chlaus 2020

Chlaus 2020

Der Chlaus lässt es sich nicht nehmen

….. und meldet sich jetzt halt schriftlich, ihr Lieben!

Ich bin sehr traurig, werde ich dieses Jahr nicht zum Chlausabend eingeladen,
der Vorstand hat sich für die Absage aufgrund Corona entschieden.

Aber so schnell lass ich mich nicht vertreiben,
ich kann auch schriftlich mit einigen abreiben…. 

An der letztjährigen GV die Info über den Standort des neuen Unterflurcontainer,
doch bis heute, steht da immer noch keiner…..?

Einsprache hat er gemacht, der liebe Nachbar,
war ja eigentlich von Anfang an, schon klar.

Dann Verschiebung des Standorts näher zum Haus
und das Bewilligungsprozedere startet von vorne mit grossem Applaus.

Hoffen wir, es dauert nicht so lange wie die Entstehung des neuen Berliner Flughafens,
da gibt es wohl noch ein paar Nächte lang zu schlafen.

Der heiss geliebte Brunch von Brönimann’s und Erica dann im Januar,
dieses Buffet muss man selber erlebt haben, das stellt etwas dar!

Für alle Besucher ist eines sonnenklar!
Sobald das wieder durchgeführt wird, bin ich wieder dabei, wie wunderbar!

Dass es nächstes Jahr nicht durchgeführt werden kann, aufgrund Corona,
nein dass, ist wirklich unzumutbar und untragbar!

Dann folgte im März der Lock-Down!
Oje, was heisst das für uns in Kesswil-Town?

Es erfordert jetzt in Corona-Zeiten,
einiges umdenken, damit wir viral nicht entgleiten.

Und drum waschen wir uns’re Hände, egal ob Gross oder Klein.
Denn alle wollen wir gesund sein.

Schweren Herzen’s sagen wir das Hafenfest ab,
was ist das nur für ein KACK!

Doch Gott sei Dank, finden sich Törnorganisatoren,
die eine Absage des Törns nicht akzeptieren.

Sie scheuen keine Müh und Zeit,
und planen mit viel Schwierigkeit und ganz toller Zusammenarbeit,

den Törn wie in der Vergangenheit!
Ja, wir sind bereit, ganz ohne Verlegenheit.

Dadurch, dass die Verantwortung verteilt wurde,
war es auch für die Organisatoren etwas chilliger.

Für unsere neue Brötlicrew, nur zu dritt,
war das selbständige Einkassieren ein grosser Hit.

Nur leider wollten die Batzeli nicht alle ins Portemonnaie rollen,
sondern sind dem armen Tim gleich am 1. Tag ins Wasser gefallen.

Zum Glück war das Portemonnaie aber noch ziemlich leer,
und der Lerneffekt dafür umsomehr.

In Meersburg am Wäschplätzli am Morgen ist die Stimmung sehr gedämpft…
Manu ruft aus, sie konnte keine Minute schlafen, total erschöpft!

Seismographische Erschütterungen hatte der Hafen in der Nacht verzeigt,
was war denn geschehen, als sich der Mond hat gezeigt?

Es war Dani’s Schnarchen, absolut unglaublich, wie laut!!!!
Das ist doch nicht normal und gibt Gänsehaut.

Dani schaut entschuldigt drein,
das ist der Grund, wieso er draussen schläft, und zwar allein.

Megatoll konnten Susan und Rolf, das Schiff von Röösli auslehnen,
doch hätte Stephan bei Übergabe noch hätte sollen etwas erwähnen...

Susan voller Eifer, möchte ein tiptop sauberes Schiff zurückgeben,
und lässt es sich nicht nehmen,

Volle Kanne Pütz rauf und Schrubber rein,
das Deck soll glänzen, lumpenrein!

Doch leider ist das schon ein älteres Modell,
dicht sollte so ein Schiff eigentlich sein, prinzipiell.

Doch leider bei den Schrauben lässt die Abdichtung zu wünschen übrig.
Und das Wasser sucht sich den Weg zum Schlafplatz, ziemlich eilig.

Tja mach dir keinen Kopf Susan,
ist ja nix kaputt gegangen.

Beim Sturm in Kreuzlingen hatten alle KSVler die Luken dicht.
Doch grosse Diskussion bei Fey,s: „Ist das Dachfenster jetzt zu oder nicht?!“

Conny ziemlich gestresst, hat’s Dani extra noch gesagt,
doch ist Dani plötzlich überfragt: „Hat sie mich wirklich beauftragt?“

Conny bekräftigt, ich bin doch zu klein und komm nicht rauf,
wenn jetzt im Fall alles Nass ist bekommst du keinen Applaus!

Fabienne und ich schlafen im Fall ganz sicher nicht im Nassen,
das kannst du im Fall voll vergessen!

Dani scheint‘s nicht zu stressen und meint trocken,
ganz ohne mit der Wimper zu zucken:

Das könnte sich für mich ja direkt mal lohnen,
drinnen schlafen und mal für eine Nacht: „Schöner Wohnen!

Ruedi hat eine Riesenfreude,
sein neues Schiff ist eine einzige Augenweide!

So ein grosses Schiff ist schon toll,
stolz zeigt er es allen, es ist einfach prachtvoll!

Nur einen Wehmutstropfen hat’s dann leider,
du hast keine Ruhe mehr vor lauter Neider.

Am schönsten Apéro machen kann man einfach bei Erica und dir,
ein Glässchen Aperol Spritz oder ein Bier?

Doch lieber Ruedi auch du darfst mal sagen, so jetzt ist der Apéro vorbei:
Liebe Leute, heute hat die Villa Kunterbunt Wirtefrei!

Deine Zahnschmerzen am Törn waren ziemlich heftig,
es versteht jeder, wenn du mal Pause brauchst mit deinen bald sechzig..!

Bleibt gesund, herzlich euer Samichlaus!

Date

06. Dezember 2020

Tags

News